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Amtliche Basiskarte (ABK) ersetzt Deutsche Grundkarte (DGK5)

Generationenwechsel in 1:5.000 – Die Amtliche Basiskarte (ABK) ersetzt die Deutsche Grundkarte (DGK)!

60 Jahre lang war die DGK 5 auf den Schreibtischen der Fachplaner innerhalb und außerhalb der Verwaltung nicht wegzudenken. Als beliebte Kartengrundlage im Maßstab 1:5.000 war sie für verschiedenste Planungen unersetzlich. Durch Digitalisierung und technische Weiterentwicklung hat sich nun dieses Kartenwerk zur volldigitalen und für jedermann verfügbaren ABK weiterentwickelt.

links: Deutsche Grundkarte DGK5; rechts: Amtliche Basiskarte ABK

„Die Weiterentwicklung zur ABK ist technologisch und qualitativ ein Meilenstein. Die in der Karte abgebildeten Daten sind spitzenaktuell“, erklärt der Leiter der Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung, Carsten Tannhäuser. Das bedeutet, dass die Daten nicht älter als drei Jahre sein dürfen und ausgewählte Inhalte, wie z.B. das Straßennetz oder besondere Bauwerke, direkt nach ihrer Fertigstellung in die digitale Karte übernommen werden und zur Nutzung bereit stehen. „Von Google kennen wir das alle: die Karte ist nicht mehr aktuell, die Örtlichkeit sieht ganz anders aus als dargestellt; das wird bei der ABK nicht der Fall sein“, so Tannhäuser. Neben der Aktualität sind die Vollständigkeit der ABK und die kreisweite Abdeckung Alleinstellungsmerkmale, wofür viele Mitarbeiter der Abteilung mehrere Jahre gearbeitet haben. Besonders aufwändig bei der Herstellung war dabei die Erfassung der tatsächlichen Flächennutzungen und topographischen Merkmale der Landschaft anhand von Ortsvergleichen, Luftbildern, Drohnendaten und weiteren Geoinformationen. Neu ist, dass sie u.a. verschiedene Darstellungsoptionen sowie vielfältige raumbezogene Analysen ermöglicht.

Die ABK können Sie in einer eigenen Kartenanwendung einsehen, amtliche Auszüge sind in der Auskunft der Abteilung Geoinformation, Kataster und Vermessung erhältlich.

Landschaftsplan Gütersloh – Ende der Einwendungsfrist

Seit dem 14.01.2020 hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, im Rahmen der Offenlage des Entwurfs des Landschaftsplans Gütersloh Bedenken und Anregungen vorzubringen.

Die Einwendungsfrist endete am 14.02.2019!

Die vorgebrachten Einwendungen – sei es im Rahmen der angebotenen Online-Beteiligung oder über die bereits bekannten Wegen wie Bürgersprechstunden und schriftliche Eingaben – werden nun durch die Gremien beim Kreis Gütersloh gewertet und beraten. Der Kreistag entscheidet dann, wo den Eingaben gefolgt und der Plan noch einmal geändert wird.

Gründachkataster startet in vier Kommunen im Kreis Gütersloh

Ein grünes Hausdach ist nicht nur optisch ein Blickfang, auch praktisch hat es viel zu bieten. Mit der Initiative Grün sucht Dach, die der Kreis Gütersloh aktuell mit den Kommunen Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Steinhagen startet, sollen die Vorteile von begrünten Dächern ins Bewusstsein der Hausbesitzer und Unternehmer gebracht werden.

Wesentlicher Bestandteil der Initiative sind örtliche Gründachkataster, die der Kreis für die beteiligten vier Kommunen in einem gemeinsamen Webauftritt zusammengeführt hat. Ab sofort können Gebäudeeigentümer in den genannten Kommunen also kostenlos und ohne großen Aufwand prüfen, wie gut sich ihr Dach für eine Begrünung eignet.

Dazu gibt es Hinweise zu Planung und Bau einer eigenen Gründachanlage und Links auf weiterführende Seiten. Zudem halten die Kommunen und der Kreis Broschüren zum Thema bereit und präsentieren den Online-Check erstmals auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück. Nach einer einjährigen Testphase soll das Gründachkataster auf weitere Kommunen ausgedehnt werden.

Optik und Anwendung sind fast identisch mit dem bereits bekannten Solardachkataster im Kreis Gütersloh. Über die Auswahl von Ort, Straße und Hausnummer kann man zügig zum eigenen Gebäude navigieren. Anhand der Dachneigung wird bestimmt, wie gut das Gebäude sich für ein Gründach eignet, angezeigt durch unterschiedliche Färbungen. In der Detailanalyse werden für das angeklickte Haus zum Beispiel die eingesparte Abwassermenge und -gebühr sowie die Kohlendstoffdioxid-Bindung und der gehaltene Feinstaub errechnet. Zusätzlich kann man sich eine Liste mit geeigneten Pflanzenarten anzeigen lassen. Diese richtet sich nach dem Beschattungsgrad und der geplanten Nutzung.

Das Gründachkataster der Stadt Rietberg ist etwas anders aufgebaut. Dort gibt es schon seit einigen Jahren ein Gründachkataster, welches über einen anderen Anbieter realisiert wurde. Die Funktionalitäten sind jedoch sehr ähnlich.

„Das Ergebnis des Online-Checks stellt eine grobe Ersteinschätzung dar. Es ersetzt keine Prüfung der konkreten Standortgegebenheiten (wie zum Beispiel Statik) und individuelle Beratung durch Experten vor Ort“, erklärt Wilhelm Gröver, Leiter der Abteilung Umwelt des Kreises Gütersloh. „Neben dem Klima-, Hochwasser- und Naturschutz profitieren Hauseigentümer auch ganz unmittelbar von einem Gründach“, stellt Ursula Thering, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, heraus. „Das Gebäude wird optisch aufgewertet, das Gründach senkt durch seine dämmende Wirkung die Heizkosten, das Kleinklima in der Umgebung des Menschen verbessert sich, es fällt weniger Feinstaub und Abwasser an.

„Wegen der vielen ökologischen Vorteile haben wir bereits im vergangenen Jahr ein Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung aufgelegt“, erklären Gabriele Knabe von der Stadt Gütersloh und Gabriele Siepen von der Gemeinde Steinhagen. In den Städten Rheda-Wiedenbrück und Rietberg sind vergleichbare Förderprogramme konkret in Planung. Peter Rapp, Leiter der Abteilung Grünflächen der Stadt Rheda-Wiedenbrück, und Svenja Schröder, Klimaschutzmanagerin der Stadt Rietberg, heben positiv hervor: „Die Initiative ‚Grün sucht Dach‘ ist für die Kommunen und den Kreis auch ein weiterer Schritt in Richtung regionale Zusammenarbeit beim Klimaschutz und wichtiger Baustein zur Klimafolgenanpassung.“ 

Das Gründachkataster kann ab sofort unter www.gruendach-kreis-gt.de abgerufen werden. Informationen zu weiteren Aktivitäten der Initiative Grün sucht Dach im Kreis Gütersloh sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh oder bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises unter Telefon 05241- 85 2762 oder per E-Mail an U.Thering@kreis-guetersloh.de erhältlich.

Zum Thema: ‚Grün sucht Dach‘ auf der Baumesse in Rheda-Wiedenbrück:

Das neue Gründachkataster und die lokalen Förderinstrumente werden erstmals am ALTBAUNEU-Stand auf der Baumesse (31. Januar bis 2. Februar) vorgestellt. Am zweiten und dritten Messetag unterstützt Holger Zwirner, ein Experte des Bundesverbandes GebäudeGrün e. V. aus Berlin, die städtischen Mitarbeitenden bei der Beratung zur Dach- und Fassadenbegrünung. Am 1. Februar hält er zudem um 14 Uhr mit einem Experten der Dachdecker-Innung einen kostenfreien Verbraucher-Vortrag zum Thema. Für Architekten, Ingenieure, Planer und weitere Bau- und Immobilienfachleute haben der Kreis und die Kreishandwerkerschaft am gleichen Tag von 10.30 bis 13.30 Uhr eine Fortbildungsveranstaltung zur Dach- und Fassadenbegrünung organisiert. Für das Fachseminar ist eine Anmeldung per Mail an baumesse@kreis-guetersloh.de bis zum 22. Januar erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Werfen Sie auch einen Blick auf das gesamte Vortragsprogramm.

Landschaftsplan Gütersloh – Offenlage des Entwurfes

Vom 14. Januar bis 14. Februar 2020 haben Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Offenlage des Landschaftsplans Gütersloh die Möglichkeit, Bedenken und Anregungen zu äußern:

Schriftlich an den
Kreis Gütersloh
Untere Naturschutzbehörde
33324 Gütersloh

Zur Niederschrift während der Dienstzeiten bei der
Unteren Naturschutzbehörde
Kreishaus Rheda-Wiedenbrück
Wasserstraße 14

Gerne können Sie auch unsere online-Formulare nutzen. Digitale Einwendungen werden wie schriftliche Einwendungen gewertet:

Online-Einwendung zu den Festsetzungen


Online-Einwendung zu den Entwicklungszielen

Der Landschaftsplan gibt Entwicklungsziele für die Landschaft vor und setzt für besonders schutzwürdige Landschaftsteile Schutzgebiete fest. Ein weiterer Teil der Festsetzungen sind Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen für die Landschaft, die aber nur im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen umgesetzt werden.

Genaue Informationen zu den Inhalten des Landschaftsplans finden Sie auf den Internetseiten der Abteilung Umwelt.

Entwurf des Landschaftsplans Gütersloh kann jetzt eingesehen werden

Entwurf Landschaftsplan GüterslohDie frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Vorentwurf des Landschaftsplans Gütersloh liegt schon eine Weile zurück. In diesem Rahmen haben 225 Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden Anregungen und Bedenken geäußert. Diese wurden von der Unteren Naturschutzbehörde zusammen mit einer Arbeitsgruppe des Umweltausschusses intensiv beraten und gewertet. Der Kreistag hat das Beratungsergebnis und die Überarbeitung des Landschaftsplans sowie seine Offenlage beschlossen. Sie können den Entwurf ab sofort einsehen.

Bevor der Landschaftsplan rechtskräftig wird, haben Sie somit die Möglichkeit, sich erneut dazu zu äußern. Die sogenannte Offenlage wird vom 14. Januar bis 14. Februar 2020 stattfinden. Schon jetzt haben Sie aber die Gelegenheit, sich über neu abgegrenzte Entwicklungsziele und Festsetzungen in Karte und Text zu informieren.

Wenn Sie in der Karte auf ein Objekt klicken, öffnet sich ein pdf mit dem zugehörigen Text.

Falls Sie Fragen zum neuen Entwurf haben oder einen Termin vereinbaren möchten, erreichen Sie die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde telefonisch unter:

05241 – 85 2713 Herr Bröskamp
05241 – 85 2726 Herr Ewerszumrode

oder per E-Mail:  LandschaftsplanGT@kreis-guetersloh.de